Nach der Fermentierung

Vor der Fermentierung

Fermentieren macht gesund

Das regelmässige konsumieren von fermentierten LebensmittelN schenkt uns Wohlbefinden und Gesundheit. Alterungsprozesse werden verlangsamt, die Vitalität nimmt zu, es hält uns fit und gesund.

Studien belegen, dass eine Ernährung mit fermentierten Lebensmitteln Leben verlängern und relevante Gesundheits-wirkungen mit sich bringen. Dabei geht es darum, vermehrt Fermentiertes zu essen und nicht darum, die Ernährung aus-schliesslich auf Fermentiertes umzustellen.

lebensmittel-fermentation

Was ist eigentlich fermentieren? Bei der Fermentation werden Nahrungsbestandteile durch mikrobielle Aktivität umgewandelt. Dabei ändern sich die Eigenschaften der Lebensmittel so, dass sie verträglicher werden.

Ein gut nachvollziehbares Beispiel: Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen das Ausgangsprodukt Milch aufgrund des Laktosegehalts nicht. Hingegen das Fermentationsausgangsprodukt Hartkäse, bei dem die Laktose nahezu vollständig fermentiert wurde für sie gut verträglich ist.

Fermentiertes Obst und gemüse bereichert die küche-lass dich inspirieren

 Natürlich fermentiert, natürlich besser

  • Schon wieder eine Diät, die Gesundheit und Schlanksein verspricht - und am Ende die Versprechen nicht halten kann? Nein, die Fermento-Lebensweise beinhaltet eine Kostform, von der wir inzwischen wissen, dass sie gesundheitsfördern ist und dabei das Körpergewicht günstig beeinflusst. Ausserdem bringt sie nach aktuellem Forschungsstand Anti-Aging Vorteile mit sich.

  • Studien belegen, dass eine Ernährung mit reichlich fermentierten Lebensmitteln Leben verlängern und relevante Gesundheitswirkungen mit sich bringen kann. Dabei geht es darum, vermehrt Fermentiertes zu essen, nicht darum, die Ernährung ausschliesslich auf Fermentiertes umzustellen.

  • Beim Fermento-Lebensstil geht es nicht vorrangig um die Aspekte haltbar machen oder Geschmacksoptimierung von Lebensmitteln. Vielmehr geht es darum, dass Lebensmittel durch die Fermentation Eigenschaften erhalten, die die Gesundheitswirkungen des Ausgangsprodukts übertreffen. In diesem Zusammenhang ist auch nicht zu vernachlässigen, dass das Selbermachen ein wichtiger Aspekt der mentalen Gesundheit ist. Etwas selbst herstellen, das auch noch schmeckt, fördert das Vertrauen in die sogenannte Selbstwirksamkeit, was wiederum ein vor Depressionen schützender Faktor ist.

  • Fermentierte Lebensmittel lösen stabile und reproduzierbare immunologische Effekte aus, die den Immunstatus unseres Körpers verbessern. Dadurch tragen sie zu Gesundheit und Jugendlichkeit bei. Diese immunologischen Effekte werden vor allem durch die positive Beeinflussung des Ökosystems Darmflora, durch eine Steigerung der mikrobiellen Diversität und durch eine gesündere Zusammensetzung des Mikrobioms hervorgerufen. Die lebenden Mikroben fermentierter Lebensmittel treten mit unserem Immunsystem in Kontakt und bereiten so den Boden für immunologischen Effekte. Diese schützen den Köper vor Infektionen sowie Entzündungen und tragen dadurch zu erhöhter Gesundheit bei.

Wissenschaftlich belegt

Immer häufiger wird über die Gesundheitswirkungen von fermentierten Lebensmitteln berichtet und das aus gutem Grund.

Anhand von epidemiologischen Studien lässt sich errechnen, dass durch eine Ernährung, die aus fermentieren Lebensmitteln in einer relevanten Menge besteht, eine statistische Lebensverlängerung von bis zu fünf Jahren erzielt werden kann. Ein beachtlicher Anti-Aging Effekt, der nur durch wenige andere Lebensstilveränderungen wie den Verzicht auf Nikotin, das Vermeiden von Übergewicht und reduzierten Alkoholkonsum möglich ist.

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kein ferment ist wie das andere

Für mich gilt: Ins Glas kommt möglichst, was in meiner Region erntereif ist, am liebsten aus biologischem Anbau. Das heisst nicht, dass konventionelle Produkte nicht geeignet sind, auch wenn sie oft weniger Bakterienvielfalt aufweisen. Wichtig ist Frische, denn schlappes Gemüse und überreifes Obst bringen viele störende Mikroorganismen ins Spiel.